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Autor Thema:Riggtrimm
Johannes-
416

Beiträge: 9
Permalink
Beitrag Riggtrimm
am May 13, 2015, 11:14
Zitat

5. Hohe des Blocks für die Fockschot: Wie auf dem Bild zu sehen, ist der Block, durch welchen die Fockschot gefahren wird sehr hoch. Wie fahrt Ihr die Blöcke, bzw. mit welchem Abstand zum Deck bzw. Aufbau?

6. Mastfuß: Mein Mastfuß sieht aus wie auf den Bildern. Ist das Original? fahrt Ihr den Mast eher weiter Achtern?

7. Backstagen: Pige hat Backstagen. Die Frage ist, ob das wirkoich von Vorteil ist. Auf Bildern habe ich gesehen, dass viele von Euch auch feststehende "Backstagen" fahren. Wie sind diese im Verhältnis zur Riggspannung zu trimmen? Hat das auf dem Bild dargstellte System überhaupt einen Vorteil?

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Hartwig

Beiträge: 15
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Beitrag Re: Riggtrimm
am May 14, 2015, 22:14
Zitat

Hallo Johannes,

Zu Pkt. 5:
Die Blockhöhe ist in der Tat sehr hoch und ungewöhnlich.
Ich fahre bei mir die Blöcke vom Nordischen Folkeboot, deren Rutscher in die Schiene passt. Diese läuft quasi parallel zur Aufbauwand, soweit das baulich möglich ist.

Zu Pkt. 6.
Es gibt keinen "Originalbeschlag" für den Mastfuß. Bei meinem Boot z. B. ist ein U-Profil auf das Kielschwein geschraubt. Mit je einem Querbolzen an Vor- und Achterkante wird der Mast in Längsrichtung fixiert.
Den Mast fahren wir eher weiter achtern.
Der runde Fuß fordert übrigens unbedingt eine Mastlochabdichtung. Das Wasser wird in dem Fuß stehen und sein zerstörerisches Werk ausüben.

Zu Pkt.7:
Ich halte Backstage für nicht erforderlich. Selbst bei härtesten Wetterbedingungen ist meine Mast auch auf raumen Kursen oben geblieben.
Auch für das Trimmen halte ich sie für überflüssig. Ein gut gebauter Holzmast biegt sich harmonisch in einer strakenden Kurve und benötigt keine zusätzlichen Krafteinwirkungen.
Fast alle Juniorboote fahren "feste Backstagen", die am Mast am Beschlag für das Fockfall/Vorstag und unten an dem Pütting befestigt sind, durch das auf dem Bild die Federleine geht.
Sie werden recht lose gefahren, damit der Mast auf raumen Kursen nach vorne trimmt.

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