Seasons End 2017

Spitzenwetter und (am zweiten Tag) auch Wind – zum 15. Mal trafen wir uns beim Hamburger Segelclub, um am Wochenende 26./27. August auf der Alster unsere Klassenregatta SEASONS END auszusegeln.

Am Start waren 7 Boote, von denen 3 aus Dänemark kamen. Erfreulich, dass unsere dänischen Freunde immer wieder den weiten Weg nach Hamburg nicht scheuen. 4 Boote waren aus GFK und 3 aus dem traditionellen Werkstoff Holz. Der Stander des J-Klubbens wehte am Flaggenmast des HSC.

Gleichzeitig fanden Regatten in den Klassen J 22 und J 24 statt, mit denen wir uns aber gut „vertragen“ haben.

Der Wind kam erst am zweiten Tag – am Sonnabend waren eigentlich 3 Wettfahrten geplant, aber der ohnehin schwache Wind flaute immer mehr ab, sodass sich der Wettfahrtleiter Claus Dederke, der die Regatten wieder in bekannt souveräner Manier abwickelte, nach einer Startverschiebung entschloss, es bei 2 Läufen an diesem Tag zu belassen.

Danach stärkten wir uns mit einem ausgezeichneten Grillteller und beim Freibier. Alles im Meldegeld enthalten, und wir erlebten einen der herrlichen HSC-Abende auf der Terrasse des Clubhauses – bei warmen Wetter und untergehender Sonne und natürlich einigen gekühlten Getränken. So manche Erfahrung wurde dabei länderübergreifend ausgetauscht, und unsere dänischen Freunde wurden nicht müde, immer wieder die besondere Atmosphäre hervorzuheben.

Doch zurück zum Sportlichen: Am Sonntag hatte der Wettergott dann ein Einsehen. Bei aufgefrischtem Wind bescherte er uns einen herrlichen Segeltag mit – wie auf der Alster üblich – drehendem und böigem Wind bei strahlendem Sonnenschein. So konnten wir die ausgefallene Wettfahrt vom Vortag nachholen und die Serie mit den vorgesehenen 5 Regatten abschließen.

Gesamtsieger wurde Torben Pedersen, der alleine segelte. Umso höher ist seine Leistung zu bewerten. Er gewann zum wiederholten Mal den SEASONS END-Pokal, der allerdings in der Vitrine des Clubhauses verbleibt. Ein Erinnerungsbecher vervollständigt nun seine umfangreiche Trophäensammlung. Den zweiten Platz errang Lars Mathiasen, der mit seinem Vater Jens-Ole segelte, vor dem 3. Preisträger Dietmar Gottke, bei dem sein Freund Marek Stefaniuk aus gemeinsamen Eissegeltagen an den Schoten zog. Er soll sich auch auf dem nassen Element sehr wohl gefühlt haben.

Auch der sehr alte Wanderpreis für das beste Holzboot ging nach Dänemark. Benny Skødt-Rasmussen gewann ihn mit seinem Vorschoter Heine Christiansen auf seiner wunderschönen bei Walsted gebauten und restaurierten 67 Jahre alten „Svip“.

Der 3. Wanderpreis, der von Kurt Schulze gestiftete Eric Salander-Preis, blieb in Hamburg bei dem Ehepaar Grallert.

SEASONS END 2017 war wieder eine sehr gelungene Veranstaltung. Der Zusammenhalt in der Klasse ist beispielhaft. So half z. B. jeder selbstverständlich jedem beim Kranen sowie Auf- und Abtakeln – im Vergleich zu manch anderem Team in Rekordzeit.

Natürlich wünscht man sich ein größeres Teilnehmerfeld, aber SEASONS END wird es auch im nächsten Jahr geben, und die Hoffnung stirbt bekannterweise zuletzt. Also: Jetzt schon das letzte Augustwochenende im Hinterkopf behalten!

Hartwig Sulkiewicz


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