Zum 13. Mal – SEASONS END auf der Alster

1-SeasonsEnd2014Am letzten Augustwochenende hatte der Hamburger Segelclub (HSC) wieder zu den Regatten um die Sommerpokale eingeladen und damit auch zu unserer SEASONS END-Regatta. Um die anderen Pokale segelten wie in den Vorjahren die Dyas, die J 22 und die Kielzugvögel. 9 Juniorboote fanden sich an der Alster ein, davon 2 aus Holz. Auch unsere dänischen Nachbarn waren der Einladung gefolgt und starteten mit 2 Booten.

Während am Sonnabend recht gute Windverhältnisse herrschten – wir konnten 3 Regatten bei südwestlichen Winden mit den bekannten Alstertücken segeln –  ließ der Wind am Sonntag  Segler und Wettfahrtleitung fast verzweifeln. In Stärke und Richtung unterschiedliche Winde führten in der 1. Wettfahrt letztlich zu einer Verkürzung der Bahn, und trotz intensiver Bemühungen der Wettfahrtleitung konnte die vorgesehene 2. Regatta nicht mehr gestartet werden. Damit kamen nur 4 Wettfahrten in die Wertung, was aber noch ein Streichergebnis ermöglichte.

Am Sonnabend stärkten sich die Teilnehmer nach 3 anstrengenden Wettfahrten mit dem im Meldegeld enthaltenen deftigen Regattaessen. Die dazugehörigen Getränke wurden teilweise über einen Gutschein bezahlt. Holger Nickelmann und ich haben Gottfried Unterweger bei seiner „Blindtext“ geholfen, und dieser revanchierte sich mit einer großzügigen Spende. So erhielt jedes Juniorboot einen Verzehrgutschein in Höhe von    30 €. Vielen Dank dafür an Gottfried.

Sven Krüger zeigte sich wie in den Vorjahren wieder sehr spendabel. Jedes Boot und einige Offizielle bekamen eine von Tanja Meyer aus seinem Büro und meinem Sohn Malte individuell gestaltete Flasche edlen Rotweins. Auch an Sven herzlichen Dank.

Am Ende gab es dann  einen dänischen Sieger. Torben Pedersen aus Horsens gewann mit Lotte Anderson an Bord ein weiteres Anrecht auf den SEASONS END-Pokal, der allerdings weiterhin die Vitrine des HSC schmückt. Ein Erinnerungsbecher vervollständigt die Preissammlung von Torben.

Der „Alster-Maltorle-Preis“ ging in diesem Jahr zu Jörg Lietzmann aus Berlin, bei dem Sven Erlebach an den Schoten zog.

Schließlich gewann Uwe Koglin mit seinem Bruder Bodo den Alsterpreis für das beste Holzboot, während der „Erik-Salander-Preis“, eigentlich für das 3. Holzboot vorgesehen, an Holger Nickelmann mit Ulf Gerlach ging.

Ein weiterer Preisträger in der GFK-Gruppe war Lars Mathiasen mit seinem Vater Jens-Ole aus Dänemark. Die Einzelergebnisse können auf der Website des HSC unter www.hamburger-segel-club.de eingesehen werden.

RainAsUsualSEASONS END wurde zum 13. Mal ausgesegelt, ist also fast schon eine Traditions- veranstaltung. Tradition hat auch schon der Regenschauer, der in diesem Jahr bei sonst trockenem Wetter das Auskranen der Boote zu einer feuchten Angelegenheit werden ließ. Kaum waren die Boote an Land, schien die Sonne wieder.

Das gemeinsame Segeln mit den anderen Klassen machte keine Probleme, sieht man von einer schuldlosen Kollision der „Blindtext“ mit einem Zugvogel ab. So wurde manch klassenübergreifender Erfahrungsaustausch getätigt.

Insgesamt also eine gelungene Veranstaltung, zu deren Gelingen die Wettfahrtleitung unter Claus Dederke einen wesentlichen Anteil  beitrug.

Hoffen wir im nächsten Jahr wieder auf ein größeres Teilnehmerfeld. Es lohnt sich, auf die Alster zu kommen.

 

Hartwig

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